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2018 c1 qualiEine verrückte HVW-Vorquali mit überraschenden Ergebnissen ging am Samstag leider ohne Happy End für den HSG-Nachwuchs zu Ende.
 
Zunächst musste die C1 gegen die SG H2Ku Herrenberg antreten und wirkte bei diesem Spiel phasenweise wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange. Obwohl in den vergangenen Wochen die Abwehr ein Schwerpunktthema in den Trainingseinheiten war gelang es nicht, die großgewachsenen Gegenspieler wirkungsvoll in Schach zu halten. Auch im Angriff tat sich die Mannschaft schwer und nach dem zwischenzeitlichen 2:1 konnte Herrenberg über 5:2 und 10:4 auf 14:7 davonziehen. Am Ende stand ein für die Jungs ernüchterndes 17:8 auf der Anzeigetafel.
 
Zur Überraschung aller gewann danach Reutlingen gegen Herrenberg, was dafür sorgte, dass die super Ausgangslage (ein Sieg in den letzten beiden Spielen hätte zum Weiterkommen gereicht) weg war und Reutlingen trotz einer Niederlage im ersten Spiel gegen Mössingen wieder an der HSG vorbeizog.
 
Nach zwei Stunden Warten durften dann Joshua, Lennart, Linus, Lukas, Marc, Marco, Marvin, Oliver, Raik und Tim wieder auf das Spielfeld und hatten es mit der HSG Böblingen / Sindelfingen zu tun. Die BöSis gingen schnell mit 1:0 in Führung, doch nun zeigten die Jungs endlich eine kompakte Abwehrleistung und beherztes Spiel nach vorne. Über 4:1 wurde bis zur zehnten Minute beim 7:3 eine klare Führung herausgespielt und alles deutete auf einen klaren Ausgang des Spiels hin. Was dann folgte kann getrost als kollektiver Blackout bezeichnet werden. Neun Minuten lang gelang kein Tor und beim 7:7 hatten die BöSis den Ausgleich geschafft. Nach dem Team-Timeout gelang den Jungs aus der Kreisstadt sogar die Führung doch mit einer Energieleistung gelang es der C1, das Spiel nochmals zu drehen und am Ende stand ein 11:9 zu Buche.
 
Die Ausgangslage für das letzte Spiel war klar: Der Sieger des Spiels würde weiterkommen, der Verlierer nicht. Es musste also ein Sieg her und die Mannschaft spielte nun konzentrierter als in den ersten beiden Begegnungen. Schnell konnte der HSG-Nachwuchs mit 1:0 in Führung gehen, doch Mössingen konnte zunächst ausgleichen und dann mit 4:1 in Führung gehen. Die drei Tore Differenz hatten auch beim 6:3 nach zehn Minuten Bestand doch die Jungs gaben nicht auf und hatten beim 7:7 nach 14 Minuten den Ausgleich geschafft. Nun ging es hin und her und beim 10:11 viereinhalb Minuten vor dem Ende lag die C1 in Führung, vergab dann aber zwei klare Torchancen. Schlimmer noch, beide Aktionen brachten den Mössinger Jungs Tempogegenstösse, die eiskalt ausgenutzt wurden und das Ausscheiden der C1 besiegelte.
 
Es hilft nicht, über unerwartete Spielergebnisse dieser Quali, bei der fast jeder jeden schlagen konnte, zu lamentieren, denn von „hätte, hätte“ kann man sich nichts kaufen. 
Die Mannschaft hatte im letzten Spiel und auch davor Chancen gehabt, besser abzuschneiden. Es hat nicht geklappt, die optimale Leistung abzurufen, zudem schienen die Jungs zu viel Respekt vor körperlich überlegenen Gegenspielern zu haben, wie die deutlichen Niederlagen gegen Echaz-Erms und Herrenberg zeigten. Dass die Mannschaft auch gegen solche Mannschaften bestehen kann hat der Sieg gegen Reutlingen gezeigt.
Trotz der verpassten Qualifikation für die Verbandsebene besteht keinerlei Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Nach dem Motto „jetzt erst recht“ wird weiter intensiv trainiert und schon am nächsten Wochenende beim Schlichter-Cup in Dettingen/Erms können die Jungs wieder zeigen, was sie zu leisten im Stande sind.

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