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Die HSG Schönbuch gewann gegen Aufsteiger Neuhausen/Erms II mit 27:23 und schob sich mit diesem Erfolg auf den dritten Tabellenplatz in der Württembergliga Nord der Männer vor.

„Es war ein packendes Derby“, befand Neuhausens Trainer Markus Bühner. Mit dieser Aussage traf er voll ins Schwarze; denn erst gegen Ende konnte sich die dezimiert angetretene HSG Schönbuch absetzen. „Wir mussten fast über die gesamte Spielzeit  mit sechs oder sieben Akteuren durchspielen“, stellte HSG-Coach Dangel fest, um gleich ein paar lobende Worte für seine Mannschaft parat zu haben: „Mit dem Auftreten bin ich sehr zufrieden.“ Der einzige, der mit sich und seiner Leistung nicht ganz einverstanden war, war Lennart Kann. Der Schönbuch-Rechtsaußen scheiterte mehrfach mit Tempogegenstößen an Neuhausens Torhüter Kai Augustin. „Der Kai hat das aber auch hervorragend gemacht“, lobte Dangel. Hätte Kann seine Riesenmöglichkeiten verwertet, wäre die Partie schon wesentlich früher entschieden gewesen. So aber musste die Heimmannschaft bis zur 57. Minute zittern, ehe Daniel Fröhlich mit einem gekonnten Wurf von der Außenposition zum 25:22 traf. „Solange unsere Ergänzungsspieler so einschlagen, brauchen wir uns keine Sorgen machen“, lobte Dangel den Torschützen und mit ihm auch Tobias Wolf, der erneut aushalf und den Treffer zum 23:21 erzielte. Als dann Janek Förch mit einem Strafwurf an Augustin scheiterte, konnten die Gäste die Gunst der Stunde nicht nutzen. Seinen Fehlwurf von der Siebenmetermarke machte Förch dann im nächsten Angriff wieder gut und sorgte mit dem 26:22 für die endgültige Entscheidung.

Erst nach 15 Minuten konnte sich die HSG Schönbuch beim 13:9 erstmals absetzen. Mit einem Traumpass hatte Sascha Hejny Rechtsaußen Lennart Kann in Szene gesetzt und der ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen. Neuhausen kämpfte sich jedoch wieder auf 13.11 heran. Je ein Tor auf beiden Seiten von Frank Herold und dem pfeilschnellen Mike Pracht bedeuteten in dieser sehr fairen Partie mit nur je einer Zeitstrafe auf beiden Seiten beim 14:12 den Halbzeitstand. Nach Wiederanpfiff erhöhte die Schönbuch-Sieben durch zwei schnelle Angriffszüge auf 16:12, musste danach aber Neuhausen wieder auf 17:16 heran kommen lassen. Das Spiel stand jetzt auf des Messers Schneide. Die HSG Schönbuch legte vor, Neuhausen zog nach. Bis zum 24:22. Dann beendete Daniel Fröhlich das große Zittern in der Schönbuchsporthalle und ließ nach Spielschluss Markus Bühner analysieren: „Die Mannschaft, die weniger Fehler machte, hat gewonnen.

HSG Schönbuch: Herz, Fischer; Sommer, Gauß (1), Zegledi (2), Hejny (3), Förch (11/3), Wolf (1), Krüger (2), Fröhlich (1), Marks, Kann (1), Herold (5)

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