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Tempogegenstöße bringen die Wende

So wünscht man sich ein Derby. „Es war eine  packende Begegnung“, befand Gäste-Coach Toldo nach Spielende. Seine Mannschaft hatte zuvor die Partie gegen die HSG Schönbuch mit 25:26 verloren. Trainerkollege Dangel lobte hingegen Torhüter Moritz Fischer. Der Neuzugang von der TSG Reutlingen hatte zuvor mit seinen Paraden die Angreifer der SG Leonberg/Eltingen schier zur Verzweiflung gebracht.

Doch das Spiel begann für die Gastgeber nicht optimal. 0:4 lag die HSG Schönbuch schon zurück, ehe Dangel die Auszeit nahm, sein Team neu einstellte. Dies zeigte Wirkung: Die Heimmannschaft holte Tor um Tor auf und ging nach einer Viertelstunde durch den Treffer von Sascha Hejny mit 8:7 in Führung. Doch der starke Christian Auer und Jakob Ulrich glichen den Vorsprung der HSG Schönbuch jeweils wieder aus. „Wir haben im Angriff einige Male die falsche Entscheidung getroffen“ kritisierte Toldo und ergänzte: „Dadurch kam die HSG Schönbuch in den Gegenstoß.“ Und das machten anschließend Tim Großmann sowie Tim Gauss überragend und brachten ihre Farben kurz vor der Pause mit 13:10 in Führung. Halbzeitstand 13:11.

Auch im zweiten Durchgang zunächst das gleiche Bild. Bis zum 17:14 behauptete die Schönbuch-Sieben ihren Drei-Tore-Vorsprung. Dafür verantwortlich zeichnete vor allem eine sehr gute Abwehr, die das Kreisläuferspiel ausgezeichnet verteidigte, und Tim Gauss. Der Neuzugang von der SG Nebringen/Reusten traf zweimal in Folge und verdiente sich das Lob von Thomas Dangel. „Mit seinem schnellen Armzug ist er eine echte Bereicherung für unser Angriffsspiel“, so der Schönbuch-Coach. Doch dann kam die Zeit der Gäste. Zweimal Patrick Nicolau, Lars Neuffer und Christian Auer wendeten beim 17:18 das Blatt. Aber die HSG Schönbuch hielt in dieser spannenden Partie dagegen. Frank Herold, Geburtskind Tim Großmann, Jan Marks und Christoph Zegledi drehten das Spiel: 21:19. Beim 23:20 in der 53. Minute schien das Spiel entschieden. Doch jetzt brachte Gäste-Torwarttrainer Jens Zimmermann den ehemaligen HSG’ler Frederik Weihing ins Tor, und der sorgte mit seinen Paraden noch einmal für richtig viel Spannung. Und auf der anderen Seite indes drehten die Gäste durch Christian Auer und Michael Henninger noch einmal den Spieß um: 24:25. Doch erneut zwei Tempogegenstöße, die Tim Großmann und Janek Förch abschlossen, ließen die Schönbuch-Sieben am Ende jubeln. „Wir waren nicht zielstrebig genug“, räumte Toldo ein, während sich Dangel über einen „glücklichen aber verdienten Sieg“ freute. 

HSG Schönbuch: Herz, Fischer; Sommer, Gauss (4), Zegledi (1), Hejny (4), Förch (5/2), Krüger, Großmann (7), Pisch, Marks (4), Herold (1).

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