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2017 mC2 2Nach drei Wochen Pause stand am Sonntag endlich mal wieder ein Handballspiel für die männliche C2 auf dem Programm. Beim Auswärtsspiel in Böblingen hatten Fabian, Joshua Steinfeld, Joshua Zinser, Linus, Lukas, Marc, Marvin, Noah, Oliver, Raik, Raphael und Tim gehörigen Respekt vor den Böblinger Jungs, die fast einen Kopf größer waren als unsere C2. Entsprechend schwer war dann auch der Auftakt, denn die BöSis gingen im ersten Angriff mit 1:0 in Führung und auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer lagen die Hausherren beim 2:1 wieder vorne. In den folgenden Minuten blieb das Spiel weiter eng und so stand es nach 14 Minuten 6:7 für die C2. Beim Team-Timeout wurde noch einmal die Abwehrleistung der Mannschaft angesprochen. Weil die Böblinger Jungs teilweise nicht ballsicher waren sollte die Böblinger C2 mit einer sehr offensiven Abwehr zu Fehlern gezwungen werden. Diese Taktik ging auf, den nun war der Respekt vor den körperlich überlegenen Gegnern abgelegt. Über 6:9 und 7:11 gelang es den HSG-Jungs beim 9:14 erstmals, mit fünf Toren in Führung zu gehen und beim Stand von 10:15 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit sah eine stärker werdende Böblinger Mannschaft, die versuchte, den Rückstand aufzuholen. Doch auch die HSG verstand es, noch einen Zahn zuzulegen und stand in der Abwehr nun sicherer. Eine besonders in dieser Phase starke Torhüterleistung verhinderte, dass die Jungs aus Böblingen näher als auf vier Tore herankamen. 
Lediglich das Spiel nach vorne bereitet den Trainern noch Sorgen, denn die Angriffe wurden viel zu langsam nach vorne gespielt, obwohl das Tempospiel ein Schwerpunkt in den Trainingseinheiten der letzten Wochen war. Letztlich konnten die HSG-Youngster von 14:18 auf 14:22 davonziehen und beim 15:25 in der 42. Minute war das Spiel längst entschieden.
Die Gastgeber konnten zwar noch auf 21:27 verkürzen, am Ende stand jedoch der Stand von 22:31 auf der Anzeigetafel und nach diesem zweiten Auswärtssieg steht die C2 auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksklasse.
Jetzt kommt schon wieder eine dreiwöchige Pause, was zwar den Rhythmus stört, der jungen Mannschaft jedoch auch wieder einige Trainingseinheiten beschert. Hier wird der Schwerpunkt weiter auf Athletik und vor allem das schnelle Angriffspiel gelegt, denn bis zum nächsten Spiel am 9. Dezember zuhause gegen die JSG Echaz-Erms 3 gibt es noch einiges zu verbessern. Dieser Gegner hat bisher auch erst ein Spiel (gegen den ungeschlagenen Klassenprimus Reutlingen) verloren und stellt mit Sicherheit eine schwierigere Aufgabe dar.

Die HSG Schönbuch gewann gegen Aufsteiger Neuhausen/Erms II mit 27:23 und schob sich mit diesem Erfolg auf den dritten Tabellenplatz in der Württembergliga Nord der Männer vor.

„Es war ein packendes Derby“, befand Neuhausens Trainer Markus Bühner. Mit dieser Aussage traf er voll ins Schwarze; denn erst gegen Ende konnte sich die dezimiert angetretene HSG Schönbuch absetzen. „Wir mussten fast über die gesamte Spielzeit  mit sechs oder sieben Akteuren durchspielen“, stellte HSG-Coach Dangel fest, um gleich ein paar lobende Worte für seine Mannschaft parat zu haben: „Mit dem Auftreten bin ich sehr zufrieden.“ Der einzige, der mit sich und seiner Leistung nicht ganz einverstanden war, war Lennart Kann. Der Schönbuch-Rechtsaußen scheiterte mehrfach mit Tempogegenstößen an Neuhausens Torhüter Kai Augustin. „Der Kai hat das aber auch hervorragend gemacht“, lobte Dangel. Hätte Kann seine Riesenmöglichkeiten verwertet, wäre die Partie schon wesentlich früher entschieden gewesen. So aber musste die Heimmannschaft bis zur 57. Minute zittern, ehe Daniel Fröhlich mit einem gekonnten Wurf von der Außenposition zum 25:22 traf. „Solange unsere Ergänzungsspieler so einschlagen, brauchen wir uns keine Sorgen machen“, lobte Dangel den Torschützen und mit ihm auch Tobias Wolf, der erneut aushalf und den Treffer zum 23:21 erzielte. Als dann Janek Förch mit einem Strafwurf an Augustin scheiterte, konnten die Gäste die Gunst der Stunde nicht nutzen. Seinen Fehlwurf von der Siebenmetermarke machte Förch dann im nächsten Angriff wieder gut und sorgte mit dem 26:22 für die endgültige Entscheidung.

Erst nach 15 Minuten konnte sich die HSG Schönbuch beim 13:9 erstmals absetzen. Mit einem Traumpass hatte Sascha Hejny Rechtsaußen Lennart Kann in Szene gesetzt und der ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen. Neuhausen kämpfte sich jedoch wieder auf 13.11 heran. Je ein Tor auf beiden Seiten von Frank Herold und dem pfeilschnellen Mike Pracht bedeuteten in dieser sehr fairen Partie mit nur je einer Zeitstrafe auf beiden Seiten beim 14:12 den Halbzeitstand. Nach Wiederanpfiff erhöhte die Schönbuch-Sieben durch zwei schnelle Angriffszüge auf 16:12, musste danach aber Neuhausen wieder auf 17:16 heran kommen lassen. Das Spiel stand jetzt auf des Messers Schneide. Die HSG Schönbuch legte vor, Neuhausen zog nach. Bis zum 24:22. Dann beendete Daniel Fröhlich das große Zittern in der Schönbuchsporthalle und ließ nach Spielschluss Markus Bühner analysieren: „Die Mannschaft, die weniger Fehler machte, hat gewonnen.

HSG Schönbuch: Herz, Fischer; Sommer, Gauß (1), Zegledi (2), Hejny (3), Förch (11/3), Wolf (1), Krüger (2), Fröhlich (1), Marks, Kann (1), Herold (5)

„Das war allererste Sahne, wie wir uns hier präsentiert haben“, lobte HSG Coach Dangel. Und das nach einer 33:39 Niederlage im Auswärtsspiel beim verlustpunktfreien Tabellenzweiten TSV Schmiden.

Dabei meinte es der Trainer nicht einmal ironisch, sondern schob nach: „Wir haben uns hier sensationell verkauft.“ Warum also eine solche Lobeshymne auf eine Mannschaft, die doch relativ deutlich verlor? „Wir haben zurzeit riesiges Verletzungspech“, so Dangel. Tim Gauß und Thomas Sommer konnten gar nicht spielen, Sascha Hejny und Jan Marks gingen angeschlagen in die Partie. Dazu fehlten noch die verhinderten Tim Großmann und Lennart Kann. Dazu kam, dass die zweite Mannschaft parallel spielte und daher keine Akteure abstellen konnte. So mussten aus der Kreisklasse Paul Frasch und Florian Kunz aushelfen. „Wir mussten also quasi mit sechs Feldspielern durchspielen“, erläuterte der Schönbuch Coach. Und diese „letzten Mohikaner“ kämpften, boten dem Favoriten Paroli, so dass sich bis zur 20. Minute eine offene Partie. Danach nahm Schmiden Janek Förch in kurze Deckung. Dadurch kam der Angriffsmotor der Schönbuch-Sieben etwas in Stottern. Im Angriff wurde zu schnell und unkonzentriert abgeschlossen. Dies nutzte der Gastgeber, um über seine schnellen Außenspieler auf 14:10 zu enteilen. Doch die Gäste fanden wieder in die Spur und glichen durch Tore von Sascha Hejny, Jan Marks, Julian Krüger und Frank Herold bis zur Pause zum 17:17 aus.

Auch nach Seitenwechsel ließ sich die Schönbuch-Sieben nicht abschütteln. Ganz im Gegenteil, das Team übernahm beim 19:20 durch Christoph Zegledi die Führung. Janek Förch legte zum 19:21 nach. Schmiden glich in der Folgezeit wieder aus, aber die Gäste blieben zunächst bis zum 27:27 dran. Danach zog die Heimmannschaft aber auf 31:28 davon. „Da waren wir mit den Kräften total am Ende“, so Dangel. Das merkte man auch am Abwehrspiel der Gäste, die nun einfach keinen Druck mehr auf die Rückraumspieler der Gastgeber aufbauen konnten. Zu allem Übel zog sich dann auch noch Janek Förch eine Bänderdehnung zu und verlängert dadurch die Verletztenliste der HSG Schönbuch. Schmiden baute seinen Vorsprung in der Schlussphase auf 35:30 aus. Das war in der 56. Minute natürlich das bittere Ende für die hervorragend kämpfenden Gäste. „Dennoch, ein Riesenkompliment an meine Mannschaft“, lobte HSG Coach Dangel.

HSG Schönbuch: Herz, Fischer; Zegledi (5), Hejny (8), Förch (6/2), Krüger (4), Kunz, Marks (3), Frasch, Herold (7).

Spannend war’s bis fast zum Schluss. Und das, obwohl die HSG Schönbuch bereits zur Pause mit 17:10 in Führung lag. Am Ende aber siegte das Team von Trainer Thomas Dangel gegen den SKV Oberstenfeld doch noch mit 31:28 (17:10).

„Wir haben in der ersten Halbzeit sensationell gespielt“, lobte der Schönbuch-Coach. Seine Mannschaft bekam vor allem Oberstenfelds Torwart Nikolai Uhl schnell in den Griff. So entwickelte sich in den ersten Minuten ein ausgeglichenes Spiel. Ab dem 4:5 spielte bis zur Pause aber nur noch die Heimmannschaft. Gestützt auf eine sehr bewegliche Deckung bauten die Gastgeber mit einem 5:0 Lauf ihre Führung auf 9:5 aus. Immer wieder schnell aus der Abwehr heraus setzte die Heimmannschaft die Akzente. Die körperlich überlegenen Obestenfelder taten sich sehr schwer. Einmal in Fahrt, vergrößerte die Schönbuch-Sieben ihren Vorsprung nach Paraden von David Herz durch einen Dreher und einen Tempogegenstoß jeweils von Tim Großmann auf 12:7. Nach dem 14:8 von Jan Marks machte Uhl entnervt Platz für Daniel Neumann, der sich mit einigen Paraden gut einfügte, aber an den weiteren Treffern von Frank Herold und Sascha Hejny nichts machen konnte: 17:9.

Nach dem Wechsel kam dann Oberstenfelds Nummer eins zurück und leitete mit einigen Glanztaten den Umschwung ein. „Wir sind im Angriff auch mehr in die Tiefe gegangen“, freute sich SKV-Coach Michael Walter über die tolle Moral seiner Mannschaft. Jetzt drehte Obersenfeld den Spieß um. „Wir haben dann auch unnötige Zeitstrafen kassiert“, haderte Dangel. Die Gäste nutzten dies, um beim 20:20 wieder den Ausgleich zu markieren. Doch die Schönbuch-Sieben biss sich in die Partie zurück. 24:22 durch den Treffer von Frank Herold. Und das, obwohl Regisseur Sascha Hejny in Marc Pflugfelder einen unerbittlichen Widersacher hatte. Die Partie blieb bis zum 28:28 auf des Messers Schneide. Dann zog Dangel sein Trumpf-As aus dem Ärmel, brachte für die letzten Minuten Moritz Fischer zwischen die Pfosten. Und dieser Trumpf stach. „Der Moritz hat uns mit zwei sensationellen Paraden den Sieg gerettet“, lobte der Schönbuch-Coach. Auf der Gegenseite trafen Janek Förch per Strafwurf und Tim Großmann zum 31:28. „Schade, dass wir uns am Ende nicht belohnt haben“, ärgerte sich Oberstenfelds Trainer Michael Walter.

HSG Schönbuch: Herz, Fischer; Sommer, Gauß (1), Zegledi, Hejny (5), Förch (6/3), Krüger (1), Großmann (8), Marks (3), Kann (1), Herold (6).
HSG Schönbuch II – TV Großengstingen 23:33 (12:17) Auch wenn das Ergebnis deutlich war, es entsprach nicht dem Spielverlauf. Darüber waren sich hinterher beide Trainer einig. Die HSG Schönbuch hatte eine Unmenge an Möglichkeiten, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Aber Holztreffer und Pech mit einigen Schiedsrichterentscheidungen verhinderten eine bessere Chancenverwertung. Allein nach dem 12:18 kurz nach der Pause hatten die Gastgeber fünf hochkarätige Möglichkeiten, keine davon wurde genutzt. Bis zum 7:7 hielt die Schönbuch-Sieben hervorragend mit, dann jedoch übernahm der neue Tabellenführer durch seine Routiniers das Kommando und zog auf 10:15 davon. Stefan Schenk und Roland Großhans verkürzten für ihre Farben noch vor der Pause auf 12:16. Die zweite Halbzeit begann zwar vielversprechend, aber ohne zählbaren Erfolg für die Heimmannschaft. Großengstingen ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte bis zur 36. Minute auf 12:20. Doch die Gastgeber kamen noch einmal heran. Jörg Maurer und Philipp Rupp verkürzten auf 16:22. Näher kam die HSG Schönbuch aber nicht mehr heran. „Trotz der Niederlage haben wir uns gut verkauft“, erklärte ein mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufriedener Trainer Wolfgang Wagner, der gleich ergänzte: „Es waren einige Fortschritte erkennbar.“ Beim nächsten Spiel, dem Derby am 01.11.2017 gegen Schönaich, wird dann auch wieder Alexander Huber dabei sein. Das kann dem jungen Schönbuch-Team noch einmal einen Schub geben. Beste Torschützen: Maurer (7/2), Gauß (5), Großhans (4).

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