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 Benifizspiel der HSG Schönbuch
 
Tolles Event am Vorabend zu Dreikönig. In der Holzgerlinger Schönbuchsporthalle waren nicht nur die Handballer der SG H2Ku Herrenberg, sondern auch die Kunstradfahrer aus Weil im Schönbuch sowie die Hausemer Schnaidrebbler zu Gast. Letztere sorgten vor, während und nach dem Handballspiel für eine tolle Stimmung in der Halle. Und auch die Inklusive Jugendgruppe des Holzgerlinger Jugendkulturzentrums darf sich freuen. Rund 250 Zuschauer trugen mit ihren Eintrittsgeldern zu einer guten Spende bei.

Begonnen hatte alles mit einer Trainingsdemonstration der HSG-Jugend. Der ehemalige nigerianische Nationalspieler zeigte mit den Jugendlichen, welch qualifiziert hochwertige Übungseinheiten den unter achtzehnjährigen Handballern bei der HSG Schönbuch geboten werden. Vor der ersten Darbietung der Kunstradfahrer aus Weil im Schönbuch heizten die Schnaidrebbler richtig ein. Die Stimmung brodelte schon, als die Handballer der HSG Schönbuch und der Drittligist aus Herrenberg in die Halle einliefen. Und die HSG Schönbuch zeigte wenig Respekt vor Chris Dürner, Fabian Gerstlauer & Co. und hielt munter mit. „Wir haben uns super verkauft“, lobte HSG-Trainer Thomas Dangel und auch Herrenbergs Co-Trainer Tobias Klisch war beeindruckt: „Schönbuch hat das richtig gut gemacht.“ Kurz vor der Pause lag der Gastgeber bereits mit 14:11 in Front. Dann aber raufte sich der Drittligist zusammen, erzielte fünf Tore in Folge zum 14:16 Halbzeitstand. „In dieser Phase haben wir endlich unsere Stärken in der Deckung ausgespielt“, freute sich Klisch, der aber ansonsten wenig angetan war vom Auftritt seiner Mannschaft. „Wir sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben“, ärgerte er sich zur Pause.

Nun waren erst einmal die Kunstradfahrerinnen aus Weil im Schönbuch an der Reihe und zeigten, was sie unter der Anleitung ihrer Trainerin Gaby Ruckaberle gelernt hatten. Theresa Stoll, Leonie Brennstuhl, Sandra Gutmann, Viktoria Leinich, Annika Frasch und Sabine Steger boten unter anderem Sattelstand, Sattelstützgrätsche, Steuerrohrsteiger und Lenkerdrehung und wurden nach ihrer Darbietung mit viel Applaus bedacht. Den gab es auch für die Handballer der HSG Schönbuch im zweiten Durchgang reichlich. Vor allem als Torhüter Michael Schneider förmlich über sich hinaus wuchs und reihenweise Möglichkeiten der Herrenberger zunichtemachte. So arbeiteten sich die Gastgeber wieder heran und gingen durch Stefan Appelrath mit 20:19 in Führung. Bis zur 55. Minute blieb es ein ganz enges Spiel, erst am Ende der Partie, die unter der ausgezeichneten Leitung der Schiedsrichter Roland Ebner und Andreas Pisch stand, deutete sich der Klassenunterschied an. Marcel Kohler, Lukas Fischer und Marvin Fuß stellten mit ihren Treffern den 27:32 Endstand her. Insgesamt war HSG-Coach Dangel dann auch zufrieden mit der Leistung seines Teams, wenngleich er den Stellenwert eines solchen Spiels richtig einzuschätzen wusste. „Als Höherklassiger hast du keine Lust auf solche Begegnungen, und das unterklassige Team wächst über sich hinaus“, so der Schönbuch-Trainer. Das Ende der Veranstaltung gehörte noch einmal den Hausemer Schnaidrebblern, die es wieder richtig krachen ließen. „Das war eine richtig gute Mischung aus Sport und Show“, resümierte ein zufriedener Michael Großmann, Vorsitzender des HSG Förderkreises.

HSG Schönbuch: Herz, Schneider; Starke (6/2), Zegledi (1), Huber, Förch (5/3), Appelrath (3), Schuler (1), Großmann (1), Marks (6), Weihing, Schmid (2), Maier (2), Horn.

SG H2Ku Herrenberg: Azevedo Marquez, Mathes; Fuß (3), Gerstlauer (3/1), Maier (1), Soteras-Merz (3), Dürner (4/1), Kohler (4), Schneck (3), Zürn (3), Rose (4/2), Fischer (4), Krämer.  

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